Verlagerung des Einkaufsverhaltens ins Internet

Verlagerung des Einkaufsverhaltens ins Internet

Verlagerung des Einkaufsverhaltens ins Internet

Zwar ist nicht nur der Corona-Ausbruch dafür verantwortlich, dass der Onlinehandel bei den Verbrauchern immer beliebter wird, aber dieser Trend hat das verlagerte Einkaufsverhalten sicherlich verstärkt. So soll sich diese Verlagerung vom stationären Einzelhandel in den Onlinehandel schneller als bisher gestalten.

Es ist die Rede davon, dass ca. 20 Prozent der Verbraucher angegeben haben, dass sie weniger in stationären Geschäften einkaufen. Ca. 9 Prozent sollen gesagt haben, dass sie mehr online einkaufen und ca. 32 Prozent, dass sie daran denken, das Einkaufen über den Onlinehandel noch weiter zu steigern.

Des weiteren wird gesagt, dass der Anteil der Verbraucher, die 50 Prozent oder sogar mehr der gesamten Einkäufe online tätigen, in den drei größten europäischen E-Commerce-Märkten eindeutig gestiegen ist. Und der Anteil der Verbraucher, die mehr als die Hälfte ihrer gesamten Einkäufe im Internet tätigen, soll seit dem Ausbruch von Covid-19 um ca. 25 bis 80 Prozent mehr geworden sein. Eine relativ große Anzahl von Konsumenten sagt, dass sie auch nach der Pandemie ihr gestiegenes Online-Kaufverhalten beibehalten möchten. Man beruft sich da auf einige Ergebnisse einer Studie aus Schweden.

Die traditionellen europäischen Einzelhändler fühlen sich hart getroffen

Schon länger zeichnete es sich ab, dass der E-Commerce bei den Konsumenten immer stärker favorisiert wird. Nun hat die Corona-Pandemie das geradezu befeuert und das hat den traditionellen europäischen Einzelhandel sicherlich recht hart getroffen. Kaum verwunderlich, da Social Distancing, Einschränkungen und Ausgangssperren sowie noch weitere Maßnahmen zur Ausbreitungs-Verhinderung das Einkaufen in vielen Geschäften erschwert oder unmöglich gemacht haben. Die Folge davon ist, dass die meisten Verbraucher ihr Kaufverhalten angepasst haben und nur noch Weniges oder Nötiges (z.B. Grundbedarfsgüter wie Lebensmittel oder rezeptfreie Medikamente) im stationären Handel besorgen.

Viele Geschäftsleute und Ladenbesitzer sollten sich online ein zweites Standbein aufbauen

Es wird zwar gesagt, dass sich die Ausgaben für Kleidung, Haushalt, Möbel sowie Unterhaltungselektronik wieder stabilisieren sollen, aber trotzdem sind viele Geschäftsleute und Ladenbesitzer mit Sicherheit gut beraten, sich online ein zweites Standbein aufzubauen. Man kann zum Beispiel einen Onlineshop mit Hilfe einer Gambio Agentur aufsetzen. Gambio ist hier ein Beispiel für ein Shopsystem, denn es gibt natürlich auch noch andere.

Wird es eine Erholung nach der Epidemie geben?

Während des Lockdowns hat man sich auf das Wesentliche konzentriert. Es wird vorhergesagt, dass nach dem Ende der Epidemie alle bedeutenden Kategorien des E-Commerce wieder auf das vorherige Niveau zurückkehren sollen, aber dieses auch teilweise übertreffen könnten. Wenn das eintritt, ist es unerlässlich, dass Marken eine Online-Sichtbarkeit haben, um die Nachfrage befriedigen zu können. Die Lieferketten spielen hierbei eine große Rolle. Die Händler müssten sich jetzt die Frage stellen, ob deren Produkte sichtbar sind, wenn Verbraucher sie bei Online-Anbietern suchen.

Damit sich Onlinehändler auf der Gewinnerseite befinden, müssten diese ihre Produkte genauso gut kontrollieren können wie die stationären Einzelhändler. Als Beispiel kann man dafür nennen, dass vor dem Corona-Ausbruch bis zu 40 Prozent der Artikel irrtümlich als nicht vorrätig bei Onlinehändlern aufgelistet sein konnten. Hier muss man sich an die neue Zeit und die damit einhergehenden Herausforderungen anpassen. Man will sich nicht vorstellen, wie diese Zahlen zur Zeit aussehen werden, wenn man an den derzeitigen Druck bei Onlinehändlern denkt.